Archive for the ‘about my work at Nishtha’ Category

2. Zwischenbericht an das BMI

October 23, 2008

2. Zwischenbericht an das Bundesministerium fuer Inneres

Hier der 2. Zwischenbericht, der nach 8 Monaten feallig war. Neben dem Reis, der gerade im ganzen Land geerntet wird, ein weiteres Zeichen dafuer, das die Zeit langsam zu Ende geht…

1. Zwischenbericht an das österreichische Bundesinnenministerium für Inneres

June 19, 2008

Da viele eigentlich nicht genau wissen, was ich in Indien eigentlich mache, dachte ich mir den ersten Zwischenbericht online zu stellen. Der erste Bericht ist nach vier Monaten fällig, dann gibts noch ein zweiten und dann den großen Endbericht.

Ich hätte mir mehr Mühe geben können – aber das ja immerhin für die Regierung ist und das Gerücht herum schlummert, dass die zuständigen Beamten soderso keine Zeile lesen, hab ich meinen Schreibfluss gebändigt (der ja soderso nicht umwerfend ist) .

sorry, dass ich nicht mehr schreibe. ich sollte unbedingt mehr nieder schreiben, einerseits für euch – aber auch für mich, denn viele Tagesgeschehnisse einmalig und erinnernswert sind.

Hier der Bericht:

1-zwischenbericht_simon-baur

April 5, 2008

the political activist. very interesting person with a long political history – now with the Single Women, once with the Naxalite…

once he told me to dance and I said ‘no, not right now – I am doing work. work for you!’

and he answered ‘no, its not for me. its for you…’

Padyatra to Simla

April 5, 2008

Ich bin gerade von der 3 tägigen Demonstration in Simla zurückgekommen. Wahnsinn – ich werde diese Tage nie wieder vergessen. Es war wirklich faszinierend mit den alten Frauen Zeit zu verbringen, andererseits war es sehr frustrierend und mühsam – es an zwei von drei Nächten geregnet. Die Regierung stellte keine Schulen für die Übernachtungen der Demonstranten zur Verfügung, unsere Leute stellten nur provisorische Zelte auf, die uns vor dem Regen nicht wirklich schützten. Ich weiß nicht wie die alten Frauen diese Zeit in Schlamm und Kälte überstanden haben. In der letzten Nacht fing es so gegen 22:00 Uhr an zu regnen und hörte einfach nicht mehr auf. Die Frauen sangen Lieder bis früh am Morgen. Sie lachten über meine Dehnübungen 5 Uhr morgens – das heiterte unsere ganze Truppe auf. Der Boden war nass und voller Schlammlöcher, wir hatten keinen Platz um uns hinzulegen. Ein Rucksack opferten wir und legten ihn auf den Boden. Schlussendlich kauerte das ganze Nishtha Personal rund um den Rucksack. Die Füße im Dreck, die Knie aufgestützt auf dem Rucksack. Inder sind diese Sitzposition gewohnt: Die Frauen waschen Geschirr und Kleider in dieser Haltung, manchmal essen sie oder ruhen sich so aus, weil sie keinen Stuhl haben und sich nicht auf den Boden sitzen wollen. Meine Beine schliefen innerhalb kürzester Zeit ein, ich bekam Krämpfe, außerdem schmerzt meine Wachstumsstörung an den Knien seit ich in Indien „sitze“. Deshalb musste ich nach einiger Zeit immer wieder aufstehen und meine Knie strecken. Die Frauen rund herum waren sehr verwundert: Erstens, was macht dieser ‚Foreigner’ hier? Zweitens, wieso zum Teufel macht der zu dieser Zeit Yoga?
Eigentlich hatte Nishtha einen Jeep für den Transport von Medikamenten, in dem wir – oder besser gesagt ich – in Notfällen auch schlafen hätten können (ich wäre der einzige gewesen, der sich diesen Luxus gegönnt hätte, Nishtha versuchte die Frauen aufzuheitern und Kraft zu geben). In der letzen Nacht jedoch, waren auch Polizistinnen anwesend, die die Demonstration bewachten. Sie wollten auf keinen Fall im Regen sitzen. Somit war unser Jeep voller Bullen, die nicht sehr gastfreundlich waren, weil natürlich hunderte von Leuten Unterschlupf suchten. Ich begab mich für kurze Zeit auch auf Suche – vergebens.
Also ich habe eine Wahnsinnszeit hinter mir und bin etwas traurig, dass es schon vorüber ist, obwohl es eine harte, anstrengende Zeit war.

Es ist soviel passiert, und leider sowenig Photos. Ich bereue es jetzt schon, dass ich nicht mehr machte. Aber ich hatte auch anderes zu tun: musste Frauen mit ihrem Gepäck helfen, Medikamente geben wenn nötig und vor allem die Frauen auf dem Weg aufheitern und Kraft geben.

April 5, 2008

there is so much to say about the food. food culture here is so peculiar. I love the time when people are eating. everyone is happy…

the women having a break from marching and shouting out slogans

April 5, 2008

when they did not walk, they liked to sing and dance folk songs. no matter when, whether they were waiting for food, or it was still raining at 3 o’clock in the morning and nobody could sleep – they sang all night long…. and I danced with them sometimes but I couldnt really keep up with the energetic buddhi women, full of shakti and power

marching for justice

April 5, 2008

i was very impressed by this woman. bear feet, very old, singing…

our Nishtha staff

April 5, 2008

three single women (left – one to be married, center – divorced, right – i dont know = all of them very much feminists), three single men = volunteer workers, supporters, …

about my work

March 28, 2008

On the 31st 7000 women will protest at the state capital in Simla. I will be there – with thousands of single women :) . Unfortunetaly, “single” has a different connotation here…

http://www.himvani.com/news/2008/02/19/alert-himachal-single-women-march-for-justice-contribution-required/1280/activism/himvani/